Der Hammertag wars nicht (von Achim)!!!
Alle waren schon ganz hippelig und wollten den Tag für weite Streckenflüge nutzen. Einer hat sogar die Pause am Morgen genutzt, um den Flieger schon einmal aufzubauen, damit er rechtzeitig am Start stehen kann. Als Robert und ich nach dem Mittagessen (Gulasch - eignet sich nicht als Mahlzeit vor dem Fliegen - vor allem wenns bockig ist) um 12 Uhr am Platz ankommen stehen schon zwei Drachen aufgebaut da.
Jürgen kommt auch früher als erwartet und so mach ich um 1 den ersten Schlepp. Ich lass mir Zeit, damit mich Erich einholt, doch der lässt auf sich warten. Die Gleitphasen zwischen den Bärten werden von 3-4m/s Sinken begleitet und statt der Thermik über dem ehemaligen Truppenübungsplatz finde ich nur bockiges gerupfe. In Zainigen gehts grossflächig nach oben und ich entscheide mich gediegen nach Seissen zurück zu fliegen.
| fast blau | grüne Lagune |
Am Platz sehe ich nur das Trike unter dem sich Jürgen sonnt und so dümple ich noch ein bischer herum. Kurz nach Wendus lande ich vor Robert ein, der seinen Schlenker bis Urach ausgedeht hat. Der Rest der Piloten sitzt zwischen Wennenden und Laichingen.
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| Schlepper: | Jürgen |
| Nr. | Pilot | Schlepphöhe in ft |
| 1. | Robert | 2700 |
| 2. | Achim | 1500 |
| 3. | Erich | 1000 |
| 4. | Sven | 900 |
| 5. | Kurt | 800 |
| 6. | Wendus | 1000 |
Robert, Erich und Achims Flug (anklicken)
Erichs Kommentar:
Fliegen ist halt doch schön, auch wenn man sich den Tag / Abend freihält für große Abenteuer und mal wieder nix draus wird. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Die Bedingungen waren nicht ganz einfach und der Südwind war in manchen Höhen auch sehr hinderlich. Jedes mal gibt es was zu lernen und inzwischen habe ich großen Spass am wegfliegen. Das beste ist aber, wenn noch Freunde mit unterweg sind und man nach dem Flug noch gemeinsam gemütlich beisammen sein kann.
Wendus meint:
Di. Mi. Do., jetzt wurde schon der dritte Tag hintereinander unter der Woche geschleppt. Am Dienstag Tag 1 war ich nicht dabei. Es wurde bereits berichtet.
Der Donnerstag wurde sinngemäß von den anwesenden Piloten (oder war es nur Achim?) so kommentiert: "Früher waren wenn überhaupt nur zwei Piloten unter der Woche da. Jetzt hat offensichtlich jeder Sack Zeit. Es ist ja unter der Woche mehr los wie am Wochenende!"
Die Pilotenrunde in Startreihenfolge: Achim, Erich, Robert, Dirk?, Kurt und Wendus.
Heute ging es bei allen gleich beim ersten Schlepp hinauf zur anfänglich nicht sichtbaren Wolkenbasis. Es sollte später etwas "sichtbarer" werden. Und fort waren sie alle. Ein wenig hat mich / uns? die blubbernde Blauthermik beim Schlepp geärgert. Bei mir standen 11,2 m/s im Variospeicher.
Ruppig war es unten raus, aber ab 1.500m N.N. war die Therkmik sehr angenehm. Gebe gerne zu, dass mir ein herrlicher Milan den wunderschönen Einstiegsbart vorzentriert hat. Gemeinsam sind wir schön versetzt hoch gedreht.
Schwacher Wind hat das Ganze begünstigt. Wieder wurden die 1.600 m über Start geknackt. Nach 2 - 2,5 Stunden standen Wendus, Achim und Robert, der in Bad Urach war, wieder am Platz. Erich fehlten nur ein paar Meter (Wennenden). Dirk war wohl in Zainingen gelandet und von Kurt habe ich nichts gehört. Er wir es uns schon noch erzählen.
Was gibt es noch zu berichten? Die Landung war bei mir doch etwas trickreich. Im Landeanflug ging es überall immer wieder blubbermäßig kräftig nach oben. Auch wenn mich Jürgen nach meiner Landung nett "belehrt" hat, dass ich keine Landevolte geflogen sei. Meine "Rechtfertigung": Auf Position ging es ständig rauf und runter. Auf dem Gegenanflug ebenfalls rauf und runter. Mit zu viel Höhe in den Queranflug. Auch dort ging es ständig rauf und runter. Den Queranflug so lange ausgedehnt, um in vermeindlich richtiger (niedriger) Höhe den Endanflug zu starten. Auch da ging es ständig rauf und runter. Und zu guter Letzt hatte ich noch zwei Windrichtungen zur Auswahl. Der linke Windsack zeigte auf SO und der rechte auf SW. Ich habe mich wegen der Heckenreihe (SW) für SO entschieden. Leider lage der Landepunkt fern ab vom Aufbauplatz. Wobei, die Wiese war saftig grün und der Boden nicht so hart wie am Startplatz. Was soll`s, schön war`s.


