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D R A C H E N S C H L E P P E R

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Diesen Blog dokumentiert die Drachenflugaktivitäten auf der Alb


Sonntag 03.05.2009

Veröffentlicht von Achim auf 3. Mai 2009, 09:01am

Kategorien: #Seissen

Leider hat es nördlich Seissen schon gegen 11:00 Uhr überentwickelt. Die Piloten waren unentschlossen, ich als Schlepper hatte kein Interesse die Anderen zu motivieren und so haben wir das einzig Falsche gemacht - nämlich abwarten. Das Wetter wurde nur langsam schlechter und so konnten wir nach einer Stunde wetterschlechtreden feststellen, dass sich die Wolken zwar weiter entwickelt haben, es jetzt noch fliegbar wäre aber zu spät um jetzt noch auf zu bauen. Nach einer weiteren Stunde hätte man das gleiche sagen können.
PETER WIRD SICH EINEN GRINSEN
UND FROH SEIN, DASS ER DAS NICHT MEHR MIT MACHEN MUSSTE


Schade, dass an den beiden Tagen vorher ( obwohl ich mich als Schlepper angeboten habe) auch nicht zusammen lief, weil alle auf den Sonntag gesetzt haben. 
"Rien ne va plus!!!"

Babs kannst du noch deine Fotos einfügen. Es wäre nett, wenn auch mal ein Anderer bloggen würde, sonst sehe ich mich gezwungen euch ein wenig heraus zu fordern.

Foto von Babs 1 Foto von Babs 2
Bildunterschrift Foto1 Bildunterschrift Foto2
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P
Lieber Achim, Du hast 100%-ig recht. Gegrinst habe ich ber erst wie ich Deinen "Streckenflugbericht gelesen habe. <br /> Sicher kommen aich wieder schöne Flugtage. Ich wünschen Euch<br /> allen schöne und weite Flüge.<br /> Peter
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A
Hier der Tagesbericht von den Segelfliegern in Sonderbuch:<br /> <br /> Suche nach Thermik<br /> Fünfstündiges Flugabenteuer über 600 Kilometer<br /> In der zweiten Runde des Segelflug-Bundesliga erreichte das Blaubeurer Team den sechsten Platz und kam auf den zweiten Tabellenrang. Joachim Krais (107,16 km/h) war schnellster Blaubeurer vor Jens Minard (103,80 km/h) und Christian Müller (98,21 km/h).<br /> Sonderbuch·: Das Segelflugwetter des vergangenen Wochenendes verlangte viel Erfahrung und fliegerische Raffinesse. Am Samstag legten Oliver Stockinger und Christian Müller bereits den Grundstein für die Bundesligawertung. Nachdem sich aber eine morgendliche Schichtwolkendecke erst spät auflöste, setzten die meisten anderen Piloten auf den Sonntag, der sie mit blauem Himmel begrüßte.<br /> Während Joachim Krais, Jens Minard, Michael Heiß, Helmut Fischer und Christian Müller nacheinander starteten, wuchsen die Kumulus-Wolken über der Schwäbischen Alb schon gewaltig in Himmel. Auf dem Weg nach Westen dauerte es dann auch nicht lange, bis die ersten dieser Wasserdampfberge ihre Fracht in Form von Regen wieder abluden. Der gut entwickelten Thermik schadete das zunächst kaum. Dem bereits bei Albstadt gewendeten Joachim Krais nach Osten folgend, trafen sich bei Tuttlingen Minard, Heiß, Fischer und Müller und flogen entlang der linienförmig entwickelten Gewitterwolken mal nass, mal trocken, aber immer in gutem Steigen alles im Geradeausflug.<br /> Erst nach rund 200 Kilometern, am Einstieg auf die Ostalb bei Gerstetten, mussten Minard, Fischer und Müller zum ersten Mal kreisen, um wieder Höhe zu gewinnen. Die anschließenden 200 Kilometer mit der Wende nördlich von Regensburg verliefen in thermischen Bilderbuchwetter.<br /> Der Rückweg ab dem Nördlinger Ries bis Blaubeuren entwickelte sich hingegen zur echten Herausforderung. "Ich bin gerade bei Neresheim und sehe eigentlich keine Chance, zurück nach Blaubeuren zu kommen." Alarmiert durch diesen Funkspruch des vorausfliegenden Krais begann eine wilde Diskussion per Funk, wie man sich durch das nach Gewitterregen thermisch tote Gebiet zurück nach Blaubeuren retten konnte.<br /> Den Anfang machten Krais und Müller, die weit südlich bis Gundelfingen auswichen, wo noch Thermik zu finden war. Ein nach dem Regen von der Sonne stark erhitztes Solarfeld bei Gundremmingen rettete Michael Heiß vor einer Außenlandung und Minard stieg von Osten kommend bei Donauwörth bis auf 2400 Meter und gleitete knapp 40 Kilometer, bis über dem Flugplatz Gerstetten auch hier die Sonne den Boden soweit getrocknet und aufgeheizt hatte, dass sich wieder Thermik bilden konnte.<br /> Lohn des Segelflugabenteuers über fünf Stunden und bis zu 600 Kilometer Flugstrecke war Platz 6 in Runde 2, womit sich die FLG Blaubeuren auf Platz 2 in der Tabelle der 30 Erstligisten vorschiebt.<br /> Sieger des Wochenendes waren die Vereine in Ostbayern, die im Grenzgebiet zu Tschechien Durchschnittgeschwindigkeiten bis 120 km/h erreichten. Die in letzter Zeit sehr stark fliegenden Nachbarn aus Lachingen konnten in dieser Runde nicht mithalten und mussten sich mit Platz 24 begnügen. jm
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