drachenschlepper

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Diesen Blog dokumentiert die Drachenflugaktivitäten auf der Alb


Vergleichsfliegen? - oder ziemlich heiß!!

Veröffentlicht von drachenschlepper auf 20. Juli 2014, 12:34pm

Kategorien: #Seissen

P1030651.JPG P1030661

Erich schreibt:

Das Vergleichsfliegen der Seissener hat heuer in Erbach stattgefunden. Bei dem SO Wind wollten wir den Schlepper nicht 20 mal durchs Lee jagen. Warum auch, wenn in Erbach der Platz im Luv liegt. 

Ganz klar hat Wolfgang Ewinger den ersten Platz belegt. Mit großem Abstand folgten die Seissener Drachenflieger. Herzlichen Glückwunsch. 

Wolfgang hat alle sicher in die Luft gebracht, was bei dieser Hitze sicherlich Schweißtreibend war. Ich bin dann vorsichtshalber gleich mal ohne Handschuhe und Jacke gestartet. Frisch wurde es erst ab 1700 NN im T - Shirt. Nach der Landung war ich wieder total verschwitzt, weil auf dem Vorfeld einige Motorflieger abgestellt waren. Musste also den Flieger 50 m tragen! Puh - macht aber nix. Klamotten runter und rein in den Pool (wo gibts denn sowas).

Bei diesem Grill - Traumwetter sind wir dann noch lange auf der Terasse gesessen und haben uns von den "Strapazen" erholt. Ein sehr schöner Tag, trotz geringer Thermik. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren - einfach super!

 

Von Wendus:

Gespannt und ohne konkretes Briefing bin ich aus Ulm erst mal ohne Basis angereist. Um die zugegebener Maßen nicht vorhandene Nervosität abzubauen oder vielleicht zu pushen, habe ich eine Zielrückfahrt zwecks Basisbesorgung zielstrebig hinter mich gebracht. Rechtzeitig zum offiziellen Briefing, in dem der Achim die wirkliche Herausforderung des Wettbewerbs in verständlichen Worten auf den Punkt gebracht hat: „Bierwetttrinken am Abend ist der offizielle Task!“, war ich zum Aufbauen zurück und konnte mich als glaube ich 6ter in die Starterliste eintragen. Mir der Erfahrung vom Donnerstag (Schlepp in Seißen) und in Absprache mit Thomas habe ich meine VG Spannung wieder auf 50% eingestellt.  P1030670.JPG
 Da mein Wettbewerbsschlepp in Erbach der erste mit Wolfgang und seiner rasanten Maschine war, konnte ich gleich mal einen Test mit der Sollbruchstelle ausprobieren. Sie funktioniert bei 50% VG bestens. Also die VG wieder auf 70% und siehe da, es geht doch! Gemeinsam ging es flott dahin.  Obwohl schon einige Vorstarter mangels ausfliegbarer Thermik wieder sehr schnell am Leberkässtand standen, habe ich mir gedacht: „ Vielleicht zählt ja in diesem Wettbewerb eine geringe Ausklinkhöhe?“ Also gedacht und getan: 230m Schlepphöhe müssen bei diesen schwachen Blauthermikbedingungen reichen. Insbesondere auch deshalb, weil die Dominanz der Starrflügler schon erdrückend war. Frei nach dem Motto: Flexi zeig`s den Starren. Keine Ahnung ob zäh die richtige Beschreibung ist, aber wenn man zwischen 200 und 350 quasi als JoJo so rauf und runter dümpelt, fällt mir nichts Besseres ein. Bekannter Maßen wird ja Mut belohnt und siehe da, da starten doch zwei Milane vom gemähten Weizenacker weg. Also drüber und warten bis sie mit der Ablösung bei mir sind und gemeinsam, mir Blickkontakt und gleicher Drehrichtung, rauf auf 600m. Dann hatten die beiden keine Lust mehr. Offensichtlich wurde unser Aktion von einem Segelfliegerpiloten mit Freude beobachtet. Denn kaum gesehen, war er auch schon da und mit einem Abstand von ca. 50m unter mir sind wir dann gemeinsam auf 1.400m über Start geklettert. Von dort ging es dann im Spazier-oder besser Sightseeingflug nach Ulm und zur Blauinsel. Denn dort lief schon die 40er Feier, zu der ich ja heute auch noch musste. Natürlich habe ich nicht erwartet, dass mich von da unter einer da oben entdeckt. Aber nett wäre es schon gewesen. Man ist ja überhaupt nicht eitel. Also zurück nach Erbach und eingereiht in lauter Starre dann nach knapp 2 Stunden angesetzt zur Landung. Was durfte ich dann mit einem Ohr erlauschen? „So ein Flexi hat doch ein gutes Steigen“. Wie wahr, wie wahr!!

P1030666

 

 

 

P1030664

 

 

 

     
Schlepper: Wolfgang  
Pilot Verein Schlepphöhe in ft
Jürgen d'schwoba  
Carlo Wolkenkratzer  
Joogy d'schwoba  
Dietmar Wolkenkratzer  
Kurt Seissen 3000 + SB
Achim Seissen 940
Michael d'schwoba  
Uli d'schwoba  
Tschelzi Seissen 1440
Thomas Gast Seissen 300 + SB
Wendus Seissen 300 + SB
Erich Seissen 1560
Jürgen d'schwoba  
Achim Seissen 1240
Martin Seissen 1000
Thomas Gast Seissen 1140
Wendus Seissen 920
Martin Seissen 1740
Carlo Wolkenkratzer  

 

ziemlich heiß

ziemlich heiß

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Wendus 07/21/2014 20:46

Von Wendus: Gespannt und ohne konkretes Briefing bin ich aus Ulm erst mal ohne Basis angereist. Um die zugegebener Maßen nicht vorhandene Nervosität abzubauen oder vielleicht zu pushen, habe ich
eine Zielrückfahrt zwecks Basisbesorgung zielstrebig hinter mich gebracht. Rechtzeitig zum offiziellen Briefing, in dem der Achim die wirkliche Herausforderung des Wettbewerbs in verständlichen
Worten auf den Punkt gebracht hat: „Bierwetttrinken am Abend ist der offizielle Task!“, war ich zum Aufbauen zurück und konnte mich als glaube ich 6ter in die Starterliste eintragen. Mir der
Erfahrung vom Donnerstag (Schlepp in Seißen) und in Absprache mit Thomas habe ich meine VG Spannung wieder auf 50% eingestellt. Da mein Wettbewerbsschlepp in Erbach der erste mit Wolfgang und
seiner rasanten Maschine war, konnte ich gleich mal einen Test mit der Sollbruchstelle ausprobieren. Sie funktioniert bei 50% VG bestens. Also die VG wieder auf 70% und siehe da, es geht doch!
Gemeinsam ging es flott dahin. Obwohl schon einige Vorstarter mangels ausfliegbarer Thermik wieder sehr schnell am Leberkässtand standen, habe ich mir gedacht: „ Vielleicht zählt ja in diesem
Wettbewerb eine geringe Ausklinkhöhe?“ Also gedacht und getan: 230m Schlepphöhe müssen bei diesen schwachen Blauthermikbedingungen reichen. Insbesondere auch deshalb, weil die Dominanz der
Starrflügler schon erdrückend war. Frei nach dem Motto: Flexi zeig`s den Starren. Keine Ahnung ob zäh die richtige Beschreibung ist, aber wenn man zwischen 200 und 350 quasi als JoJo so rauf und
runter dümpelt, fällt mir nichts Besseres ein. Bekannter Maßen wird ja Mut belohnt und siehe da, da starten doch zwei Milane vom gemähten Weizenacker weg. Also drüber und warten bis sie mit der
Ablösung bei mir sind und gemeinsam, mir Blickkontakt und gleicher Drehrichtung, rauf auf 600m. Dann hatten die beiden keine Lust mehr. Offensichtlich wurde unser Aktion von einem
Segelfliegerpiloten mit Freude beobachtet. Denn kaum gesehen, war er auch schon da und mit einem Abstand von ca. 50m unter mir sind wir dann gemeinsam auf 1.400m über Start geklettert. Von dort
ging es dann im Spazier-oder besser Sightseeingflug nach Ulm und zur Blauinsel. Denn dort lief schon die 40er Feier, zu der ich ja heute auch noch musste. Natürlich habe ich nicht erwartet, dass
mich von da unter einer da oben entdeckt. Aber nett wäre es schon gewesen. Man ist ja überhaupt nicht eitel. Also zurück nach Erbach und eingereiht in lauter Starre dann nach knapp 2 Stunden
angesetzt zur Landung. Was durfte ich dann mit einem Ohr erlauschen? „So ein Flexi hat doch ein gutes Steigen“. Wie wahr, wie wahr!!

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