drachenschlepper

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Diesen Blog dokumentiert die Drachenflugaktivitäten auf der Alb


Samstag 08.06.13 (Tag 4 KW 23)

Veröffentlicht von drachenschlepper auf 8. Juni 2013, 18:58pm

Kategorien: #Seissen

Flugwetter mal am Wochenende

 

Die Kalenderwoche 23 bescherte uns den 4 Flugtag sogar an einem Samstag, so kamen auch die Wochenendflieger zu einem Flügle. Größten Dank an Jürgen für diesen Dauereinsatz

 

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Startvorbereitungen Robert

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Das schlägt das Fliegerherz höher!!!

 

 

Bericht Achim

 

Die Thermiksuche war nicht einfach, da sich die Wolken, (trotz hoher Gewitterneigung) wenn man darunter war, immer aufgelöst haben.

 

Der Wind war schwach und so traute ich mich wieder einmal nur mit angezogener Handbremse im Dreieck/Viereck herum zu fliegen. Am Barogramm sieht man, dass alle zwischen durch recht tief waren (Erich sogar unter Starthöhe).

 

Als beständiger Lift zum Heimflug aus Norden zeigt sich das Gebiet zwischen Aichen und dem Steinbruch bei Merklingen (Sandburr) als sehr zuverlässig.

 

 

Erich

Jürgen kam heute aus westlicher Richtung angeflogen, was sehr ungewöhnlich war. Er kam von einem wunderschönen Rundflug aus dem Schwangau zurück. Mich würden ein paar Bilder vom Schlössle wirklich freuen.

Heute nochmal ein toller Flugtag mit all seinen Ecken und Kanten. Alle (Kurt, Wolfgang, Andi und Martin) sind geflogen und hatten hoffentlich auch ihren Spass. Mein erster Schlepp war gleich ein Schwabenschlepp. Viel zu früh geklinkt und nach 10 Minuten wieder am Boden. Nach dem zweiten Start wars ewig zäh und die Basis wollte nicht näher kommen. Endlich Abflug nach Feldstetten. Die Basis war nicht allzuhoch und an den Wolken hingen nasse Säcke. Schon wieder basteln! Jetzt war für mich klar, dass ich nicht allzuweit wegfliegen werde. Die nächste Wolke stand über Gosbach. Das sah sehr gut aus, war aber ein Nuller. 

Schnell war ich im Filstal, wie in alten Zeiten. Ich hatte mich schon aufs Landen eingestellt, da gings plötzlich in einem Rutsch auf 1830 NN. Heute hart an der Sektorengrenze (6000f). Inzwischen ist Robert über mich weggeflogen und hat sich wohl ins Fäustchen gelacht. Er hatte mal wieder das bessere "Auge" fürs Fliegen. Der Rest war einfach und es wäre sicherlich noch ausbaufähig gewesen. Ein ominöser Funkspruch zwang mich aber letztendlich zum Endanflug nach Seissen.

 


 

 

 

0806 2

Autobahnbaustelle oder neue Startbahn

 

Robert

Eigentlich hatte ich im Bart geklingt. Jedenfalls hat mir das Vario ins Ohr gebrüllt und 4m/s angezeigt. Doch dann durfte ich das Steigen erst mal suchen und war bzgl. der recht "flüchtigen" Bedingungen vorgewarnt. Über Seissen wurde ich fündig und es ging verhalten nach oben. Die ersten Wolkenhüpfer waren dann vielversprechend, doch an der Grenze von ehem. Truppenübungsplatz wurde es schon das erste Mal zäh. Langes gleiten war notwendig und erst um den Segelflugplatz Laichingen wurde ich fündig. An einer Waldkante stand der Wind drauf, der Bart riss ab und zog mich bis an die Basis.

 

Von nun an ging´s flott voran und kurz hinter Urach drehte ich um. Auch zurück an der Kante lief´s noch ne zeitlang gut, aber jetzt wolte und sollte ich mal wieder Höhe tanken und es kam nix!

 

Selbst der sonst so zuverlässige Bart über dem Lämmerbuckel verschmähte mich. Leicht verzweifelt graste ich Geländekanten ab und sah vorn ein paar Windrotoren - hier sieht sogar ein Halbblinder wie ich, woher der Wind genau kommt ;-) Kurz davor an ner Baumreihe dann die Erlösung in Form eines schwachen Steigens.
Ausgedreht ging´s zwar nicht an die Basis, aber doch hoch genug, um Erich im Filstal tief unten leiden zu sehn.

 

Am Berneck und Türkheim vorbei dann immer mal wieder Höhe gemacht, um dann bei Amstetten noch mal für den Heimflug voll "aufzutanken". Das Bräuni rechnete dann aus, dass es wohl nicht in einem Rutsch reichen würde. Also mußte nochmal irgendwo auf dem Gleitpfad etwas Höhe her. Der Steinbruch bei Merklingen war dann mal wieder eine zuverlässige Thermikquelle, wenn auch der Bart deutlich östlicher stand, als sonst. Zwei Segelflieger waren schlauer als ich und hatten es gleich kapiert. Somit blieb mir nur bei den Großen abzustauben. Mit der gewonnenen Höhe waren die letzten 11km nach Seissen null Problemo.

 

 

Den Heimflugbart bei Merklingen haben alle zu unterschiedlichen Zeiten genutzt

(Robert = rot  /  Achim = grün  /  Erich = blau)

2013 06 08 

      

 

Schlepper: Jürgen
Nr. Pilot   Schlepphöhen in ft
1. Robert
  2200  
2. Achim
  2100
3. Erich
  1600 + 1100
4. Andy   1000 + SB + 1500
5. Wolfgang H.?
  1300 + 2500
6. Martin
  900 + 2000

 

Alfred war zwar nicht auf der Alb unterwegs, hat aber den zweiten Platz bei der

5. King Ludwig Open 2013
Int. Süddeutsche Meisterschaft

belegt.   -- Suubberrr Alfred, Gratulation ---
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Tschelzi  flog in Schnifis - Vorarlberg


 Babs hat den Berggipfel Hochgerach 1985m erklommen und die Rundumsicht genossen.                                                                

 

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Haben damit in dieser Bundesliga HG-Runde den 5. Platz erreicht  -

mit Alfred, Robert + Tschelzi - Gratulation !!

 


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