drachenschlepper

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Diesen Blog dokumentiert die Drachenflugaktivitäten auf der Alb


- From Zero to Hero - 23.06.12

Veröffentlicht von drachenschlepper auf 23. Juni 2012, 10:02am

Kategorien: #Seissen

 

Endlich fliegt es wieder.

8 Piloten am Start und alle sind geflogen. Achim und Steffen mussten leider nochmal zwischenlande. Nach einer Kaffepause gings dann gen Westen. Achim kam wieder zurück und Steffen blieb auf der Strecke. Robrt ist in Donstetten abgesoffen und ich bin nach 4 Stunden wieder am Platz gelandet. Insgesamt war es recht selektiv. Immer wieder war parken angesagt. Die gute Thermik war selten und weit entfernt. Der letzte Bart in Erbach war aber wie aus dem Bilderbuch und ebenso der Endanfug.

 

Gruß Erich

 

Seissen-23.06-Kopie-1.png

 

Auf der Anfahrt aus München lässt sich bereits früh ein tolles Wolkenbild über der Alb bewundern. Am Platz angekommen wundert man sich über drehende Winde am Boden. Um 14:00 Uhr geht’s dann endlich in die Luft. Jürgen schleppt mich in das steigende Gebiet überm Tiefental. Erichs Funkspruch zuvor - „sehr gute Thermik“ - motiviert mich zum Klinken in mäßiger Höhe. Langsam aber ruhig geht es nach oben. Jetzt passiert es! Ich darf live beobachten wie ein blaues Loch entsteht. Mein Problem ist nur -  ich bin mittendrin. Robert kommt am Haken vorbei umrundet mich dreimal, erkennt dich Misere und fliegt weiter (klinkt erst in 3300 ft – Fatzke!). Alles festkrallen in 200 m hilft nicht, es geht nochmals nach unten. Kurz nach der Landung treffen nach und nach alle Flexis wieder ein. Nach Kaffee, Sonnenbaden, Rummotzen steigt gegen 16:00 Uhr nochmals kurz die Motivation. Erneut geht es nach oben. Überm Tiefental und etwas höher geht es jetzt sehr solide. Die Basis ist schnell erreicht. Nach einem kurzen Abstecher nach Asch sehe ich Achim über den Hessenhöfen emporsteigen. Also zurück. Ich stelle fest – Funk geht nicht! Fuchtelnd umrundend verständigen wir den gemeinsamen Abflug. Wir haben große Streckenambitionen. In Richtung Münsingen geht es in schönster Wonne. Elegant gleiten wir im Wal Stil dahin (Delphin wäre zu schnell). Eine Wolke vor Münsingen entscheidet der Präsi – eine geht noch. Befehl ist Befehl, also weitergleiten. Über Münsingen will es nicht so recht – erneut Wolkenschwund. Wir dümpeln! Achim dümpelt etwas mehr und ruck zu sehe ich sein Obersegel 400 m tiefer. Westlich von Münsingen finde ich und später auch Achim das ersehnte Steigen. Da unklar ist, ob Achim tiefer auch steigt. Fliege ich an der Basis alleine ab Richtung Heimat. Wie ich später erfahre, stellt Achim zu diesem Zeitpunkt fest – es ist bereits 18:00 Uhr! Wie im Streckenflugseminar gelernt fliege ich nach Kurs – Wolken sind eh Mangelware. Obwohl es leicht von hinten schiebt, der Laminar wie die Hex geht und das Sinken nicht allzu stark ist wird klar dass es nicht heimgleitet. Die folgenden Thermik Suchschleifen tragen rasant zum Höhenabbau bei. Der schöne Flugplatz zwischen Magolsheim und Ingstetten tut das Seine dazu und schon setzt der Laminar zur Landung an. Kaum abgebaut kommt Kai auch schon mit dem Auto um die Ecke gebogen (vielen Dank nochmal). Am Platz zurück muss ich zur Kenntnis nehmen, dass sich unser Präsidente doch glatt bis zurück gekämpft hat. Dies  beweist mal wieder – totgesagte leben länger! Im Endeffekt – was für ein toller Tag und wie schön ist es im Flachen zu Fliegen. Mein größter Dank geht an unseren Chief Towing Pilot, Jürgen! Lasst uns das bald mal wieder machen!

 

Keep movn, Steffen

 

In aller Kürze:

 

Beim zweiten Anlauf endlich mal wieder zusammen mit Steffen (an der Basis entlang ohne kreisen bis vor Böttingen) geflogen. Steffen war bei der Bartsuche über Münsingen schnell erfolgreich. Ich war zu tief und konnte erst nach langem suchen beim Segelflugplatz einen Megabart zentrieren der mich schnell wieder an die Basis brachte. Da es schon 18 Uhr war blieb zum Heimflug nicht mehr viel Zeit zumal die Wolkenabstände immer größer wurden. Die Entscheidung den Truppenübungsplatz nach Feldstetten zu überqueren war gut, denn dort konnte ich noch zusammen mit einem Segler auf 1900mNN aufdrehen und mit leichtem Rückenwind locker zurück gleiten.

23 06 2012
 Achim  Abendstimmung kurz nach der Landung gegen 19 Uhr

 

 

  Schlepper Jürgen
Nr. Pilot Höhe in ft
1 Steffen 1800 + 3500
2 Erich 1200
3 Achim R. 1200 + 3300
4 Kai 1000 + 2000
5 Robert 3300
6 Wolfgang M. 2800
7 Volker 2500 + 3800
8 Peter H. 1900 + 1800
9 Wolfgang H. 2300
10 Andy M. 2100

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